Vorzeichen / Versetzungszeichen

Um nun den Abstand zweier Töne von einem Ganzton zu einem Halbton zu ändern gibt es die Versetzungszeichen oder Vorzeichen:

Ein Kreuzvorzeichen # vor der Note erhöht,

ein B-Vorzeichen b vor einer Note erniedrigt diese Note um einen halben Tonschritt.
Jedes Vorzeichen gilt für die Dauer eines ganzen Taktes, aber nur für den jeweiligen Ton und nur in der jeweiligen Oktave.

 

 

b0039.gif (1029 Byte)

 

Um ein solches Vorzeichen wieder rückgängig zu machen gibt es das Auflösungszeichen.


Beim Kreuzvorzeichen wird beim Notennamen ein "is" angehängt: Die Töne heißen dann: cis dis eis fis gis ais his

 

Beim B-Vorzeichen wird beim Notennamen ein "es" angehängt: Die Töne heißen dann: ces des es fes ges as b

 

Ausnahmen bilden die Töne es, as und b (statt hes).

 

 

 

#

cis

dis

(eis)=f

fis

gis

ais

(his)=c

cis

 

c

d

e

f

g

a

h

c

b

(ces)=h

des

es

(fes)=e

ges

as

b

(ces)


 

Generalvorzeichen

Um sich die Mühe zu ersparen, die Vorzeichen immer vor jede Note zu schreiben, kann man sie auch einmal als „Generalvorzeichen“ an den Anfang des Stückes, bzw. der Notenzeile schreiben, sie gelten dann bis zu einer Veränderung (Auflösungszeichen) für das ganze Stück. Das Notenbild wird so übersichtlicher.

b0040.gif (740 Byte)

Die Reihenfolge dieser Generalvorzeichen ist folgendermaßen:

b0041.gif (2353 Byte)

 

Wenn innerhalb eines Stückes die Tonart wechselt so können auch neue Generalvorzeichen geschrieben werden. Die vorher gültigen Generalvorzeichen müssen jedoch mit Auflösungszeichen ungültig gemacht werden:

b0042.gif (490 Byte)

Hier wurden die vorher gültigen Generalvorzeichen (fis und cis) aufgelöst und ein neues Generalvorzeichen (b) gesetzt.