Oper im 19. Jahrhundert / Romantik

 

Inhalt:     

Deutschland

         Weber:    Der Freischütz

         Wagner: Der Ring des Nibelungen:

Opernzyklus mit folgenden vier Opern: Rheingold, Walküre, Siegfried, Götterdämmerung.

        

Lohengrin


Dieser Beitrag wurde von Rosa Haller, Hannah Duscher, Marcel Freinbichler  und Joachim Akhgar gestaltet, Schüler und Schülerinnen des BRG Salzburg Akademiestrasse 19, 7i Klasse, Schuljahr 2010-2011

Der Freischütz

Daten und Fakten

Name:  Der Freischütz
Ort und Zeit der Handlung: unbekannt
Originalsprache: Deutsch
Uraufführung: 18. Juni 1821
Librettist (Textbuchschreiber): Johann Friedrich Kind
Spieldauer: ca. 3 Stunden

Personen

Ottokar, böhmischer Fürst (Bariton)

 Kuno, fürstlicher Erbförster (Bass)

 Agathe, die Tochter des Erbförsters (Sopran)

Ännchen, Agathes Cousine (Sopran)

 Kaspar, erster Jägerbursche (Bass)

 Max, zweiter Jägerbursche (Tenor)

 Ein Eremit (Bass)

 Kilian, ein reicher Bauer (Bariton)

 Vier Brautjungfern (Sopran)

 Samiel, der schwarze Jäger (Satan) (Sprechrolle)

 Erster, zweiter und dritter fürstlicher Jäger (Sprechrollen)

Handlung

1.Akt

Der Bauer Kilian hat ein Schützenfest gewonnen. Das verunsichert den eigentlich besten Schützen des Dorfes, Max. Dieser muss am nächsten Tag einen entscheidenden Probeschuss vor einer Versammlung von Schützen abgeben und ist sehr aufgeregt. Er hat große Angst noch mehr gedemütigt zu werden. Irgendwann ist er alleine und denkt nach. Der Jägerbursch Kaspar ermutigt ihn und lässt ihn einen Adler erschießen. Max trifft den Adler, obwohl der viel zu weit weg ist. Kaspar erklärt ihm, dass er mit einer „Freikugel“ geschossen hat, die alles treffe. Max denkt, dass eine solche Kugel sein einziger Ausweg ist. Sie vereinbaren, dass sie sich um Mitternacht in der Wolfsschlucht treffen. Als Max weg ist, zeigt sich, dass Kaspar seine Seele mit dem Teufel, Samiel, verschrieben hat.  Dafür hat er die „Freikugel“ bekommen. Um sich zu retten, muss er bis Mitternacht ein neues Opfer darbieten.

 

2.Akt

Ännchen hängt das Bild des Urgroßvaters wieder auf, das vorher Agathe beim Hinunterfallen verletzt hat. Dabei gelingt es ihr, Fröhlichkeit zu verbreiten. Doch diese hält nicht lange an, denn sie weicht der Angst um Max. Als dieser kommt bringt er nicht wie erwartet die Siegertrophäe, sondern lediglich ein paar Adlerfedern. Dann erzählt er seiner Geliebten, dass er noch einen Hirsch aus der Wolfsschlucht holen müsse.
Gegen Mitternacht bereitet Kaspar alles für das Gießen der Freikugeln vor, Geisterchöre sind zu hören und Max beschwört Samiel, den dunklen Jäger. Samiel segnet die Kugeln.
Die Turmuhr schlägt eins, der Höllenspuk ist vorbei. Max sinkt zu Boden.

3.Akt

Agathe träumte in der Nacht, dass sie eine weiße Taube war die Max erschossen hat. Als sie erwacht bringen ihr die Dorfmädchen ein Ständchen und als sie ihren Jungfernkranz aus der Schachtel nehmen will, findet sie stattdessen einen Totenkranz. Sie bittet Ännchen ihr einen neuen Brautkranz aus den Rosen des Eremiten zu flechten.
Unterdessen haben Max und Kaspar bei der Jagd des Fürsten schon sechs von ihren sieben Freikugeln verschossen. Fürst Ottokar fordert Max auf, auf eine weiße Taube zu schießen. Als er sie trifft, erscheint Max und Kaspar Agathe, die mit der Taube zu Boden sank. Geschützt durch die Rosen hat sie überlebt. Kaspar ist tödlich verwundet und Max gibt seine Schuld zu. Der Fürst will ihn verbannen, doch der Eremit erhebt Einspruch. Er will, dass Max nach einem Probejahr Agathe heiratet. Zuletzt wird der Probeschuss abgeschafft. 

 

Quellen

http://www.bayerische.staatsoper.de/885-ZG9tPWRvbTEmaWQ9NDAmbD1kZSZ0ZXJtaW49-~spielplan~oper~veranstaltungen~inhalt.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Freisch%C3%BCtz

 

Der Ring des Nibelungen:

Das Rheingold

Daten und Fakten:

Ort und Zeit: Ort und Zeit werden nicht angegeben. Es spielt allerdings in der Zeit der germanischen Götter in Europa.                                                                                                                                                                  ´

Originalsprache: Deutsch

Komponist: Richard Wagner

Text: Richard Wagner

Personen:

Götter :

Wotan: Bassbariton

Loge: Tenor

Fricka: Mezzosopran

Freia: Sopran

Donner: Bassbariton

Froh: Tenor

Erda: Alt

Nibelungen:

Alberich: Bariton

Mime: Tenor

Riesen:

Fasolt: Bassbariton

Fafner: Bass

Rheintöchter:

Woglinde: Sopran

Wellgunde: Sopran oder Mezzosopran

Flosshilde: Mezzosopran

 

Handlung:

Nach einem Vorspiel beginnt es damit, dass die Rheintöchter über den Schatz (das Rheingold) wachen. Der Schatz verhilft zu unendlicher Macht und zerstört den Charakter. Dem Zwerg Albert gelingt diesen Schatz zu stehlen und beginnt das Volk der Nibelungen zu versklaven und er zwingt sie in den Minen Nibelheims das Gold abzubauen. Er knechtet auch seinen Bruder Mime den Schmied. Währen dessen haben die Riesen Fasolt und Fafner die Burg Wallhaller fertiggestellt. Wotan hatte ihnen als Gegenleistung leichtfertig die Göttin Freia zur Ehe versprochen. Mit der Macht der Verträge ordnet Wotan die aus dem Chaos geborene Welt. – Nur Freia kann die Äpfel aus dem Garten der Jugend pflücken, die den Göttern zur Unsterblichkeit verhelfen. Zu spät merken die Götter nun, dass sie mit Freia, die von den Riesen als Pfand mitgenommen wird, zugleich auch ihre Unsterblichkeit aufs Spiel gesetzt haben. Einen Vertragsbruch kann sich Wotan nicht leisten. So sucht er Rat und Hilfe bei Loge, der ihm seinerzeit den Vertrag mit den Riesen vorgeschlagen hatte. Loge durchstreifte daraufhin die Welt, fand aber keinen gleichwertigen Ersatz für Freia. Nur von einem, Alberich, habe er gehört, dass er für die Macht des Rheingoldes der Liebe entsagt habe. Den Riesen ist die Macht Alberichs ein Dorn im Auge, sie sind bereit, Freia gegen das Gold zu tauschen, das der NibelungAlberich mittlerweile angehäuft hat. Zusammen mit Loge macht sich Wotan auf den Weg nach Nibelheim und es gelingt ihnen durch List, Alberich den Nibelungenschatz samt dem Tarnhelm und Ring abzunehmen. Alberich ist über seine Überwältigung so erbost, dass er den Ring verflucht.

Wotan möchte nur das Gold gegen Freia tauschen und den Tarnhelm und den Ring für sich behalten. Nach dem Verzicht auf den Tarnhelm beharren die Riesen jedoch zusätzlich auf dem Ring des Nibelungen. In dieser Situation taucht die Urmutter Erda auf und warnt Wotan vor dem Fluch des Ringes. Sie prophezeit die Götterdämmerung. Nachdem Wotan auch den Ring an die Riesen übergeben hat, zeigt Alberichs Fluch erstmals seine Wirkung: Fafner erschlägt beim Teilen der Beute habgierig seinen Bruder Fasolt.

 

Die Walküre

Daten und Fakten:

Ort und Zeit : München (Nationaltheater) 19. Jahrhundert

Originalsprache: Deutsch

Komponist: Richard Wagner

Libretto: Richard Wagner

Uraufführung: 26. Juni 1870

Spieldauer: ca. 4 Stunden

Personen:

Siegmund (Tenor)

Hunding (Bass)

Wotan (Bariton)

Sieglinde (Sopran)

Fricka (Mezzosopran)

Die Walküren:

Brünnhilde (Sopran)

Helmwige (Sopran)

Gerhilde (Sopran)

Ortlinde (Sopran)

Waltraute (Mezzosopran)

Siegrune (Mezzosopran)

Roßweisse (Mezzosopran)

Grimgerde (Alt)

Schwertleite (Alt)

Handlung:

1. Akt: Im ersten Akt erscheint Siegmund unter falschen Namen bei Sieglinde, welche die Gattin von Hundings ist. Sigmund und Sieglinde sind Zwillinge, Zweitere hatte schon sehr früh geheiratet und so erkennen sie einander nicht. Hunding bemerkt, dass seine Sippe mit der von Siegmund verfeindet ist und so forderte er ihn zu einem Kampf heraus, welcher am darauffolgenden Tag ausgetragen wird. Am selben Abend erkennen Siegmund und Sieglinde, dass sie Geschwister sind, doch ist die Verbindung zwischen beiden so stark, dass sie sich zu dem Geschlechtsakt hinreißen lassen und in dieser Nacht wird Siegfried gezeugt.

2. Akt: Im zweiten Aufzug beraten sich Brünnhilde und Wotan, welche um alles verhindern wollen, dass Alberich wieder in den Besitz des Ringes gelangt. Wotan braucht Siegmund, der für ihn den Ring findet und zu ihm bringt. Da dieser einen Ehebruch begangen hatte, sollte ihm keiner im Kampf gegen Hunding beistehen und so wird er in diesem Kampf besiegt.

3. Akt: Am Anfang dieser Szene, treffen sich alle Töchter Wotans, die Walküren und die im Kampf gefallenen Helden und ziehen zusammen nach Walhall.

Auf dem Walkürenfelsen treffen sich alle Töchter Wotans, die Walküren, um gemeinsam mit den im Kampf gefallenen Helden, die sie gesammelt haben, nach Walhall zu ziehen. Das wohl bekannteste Musikstück aus dem Ring des Nibelungen, der Ritt der Walküren, erklingt als Vorspiel und Anfang dieser Szene. Wotan versucht Brünnhilde wegen ihrem Versuchs Siegmund beim Kampf zu helfen, dafür zu bestrafen, jedoch schlägt dies fehl. Sie schafft es Sieglinde den Weg zu ihrer Flucht zu eigen und gibt ihr das zerbrochene Schwert von Sigmund mit. Danach stellt sich Brünnhilde dem Zorn von Wotan und verliert so ihre Göttlichkeit.

 

Siegfried

Daten und Fakten:

Ort und Zeit: 19 Jahrhundert in Bayreuth

Originalsprache: Deutsch

Komponist: Richard Wagner

Uraufführung: 16. August 1876

Librettist: Richard Wagner

Spieldauer: 4 Stunden

Personen:

Siegfried (Tenor)

Mime (Tenor)

Wotan (Bariton)

Alberich (Bass)

Fafner (Bass)

Erda (Alt)

Brünnhilde (Sopran)

Stimme des Waldvogels (Sopran)

 

Handlung:

1.Akt:

Siegfried arbeitet bei  dem Schmied Mime im Wald. Mime hofft, dass Siegfried ihm den Ring der Nibelungen erbeuten kann, der von Fafner, der in Gestalt eines Lindwurmes, den Ring bewacht. Allerdings hält kein Schwert den Kräften Siegfrieds stand. Es gab nur ein Schwert, das aus besonderem Material bestand, welches Siegfrieds Kräften standhalten würde. Dieses Schwert wurde aber zerstört. Mime erfährt von einem Wanderer wie das Schwert wieder zusammengeschmiedet werden kann und das derjenige der es schmiedet Mime töten wird.

2.Akt:

Siegfried und Mime machen sich auf den Weg zu der Höhle mit dem Ring. Dort angekommen, verschwindet Mime aus Angst vor dem Lindwurm. Siegfried der alleine weiter geht kämpft gegen diesen und ersticht ihn. Als er durch zufall einen Tropfen Blut des Lindwurms auf seine Zunge bekommt, versteht er die Sprache der Vögel. Einer der Vögel rät ihm, den Ring und die Tarnkappe an sich zu nehmen. Dann erfährt er, dass Mime Siegfried nur benutzt hat um an den Ring zu kommen. Daraufhin tötet Siegfried Mime und macht sich auf den Weg, die schlafende Brünnhilde zu wecken.

 

3.Akt:

Siegfried findet die schlafende Brünnhilde und weckt sie mit einem Kuss. Anfangs ist Brünnhilde noch abgeschreckt von der Liebe Siegfrieds, doch dann gesteht auch sie ihm ihre Liebe und die beiden feiern ihre Liebe.

 

 

Der Ring des Nibelungen:

Die Götterdämmerung

Daten und Fakten: siehe: Das Rheingold

Personen: siehe: Das Rheingold

Handlung:

Zu Beginn der Handlung sitzen Nornen am Walkürenfelsen das Schicksalsseil spinnend. Sie berichten von den Geschehnissen vom Anfang der Welt. Als die Erzählung sich der Gegenwart nähert, reißt das Seil. Die Nornen fliehen „hinab“ zu ihrer Mutter Erda – das Schicksal der Welt ist offen. Brünnhilde lässt ihren Helden jedoch „zu neuen Taten“ ziehen und gibt ihm ihr Pferd Grane mit, Siegfried überlässt ihr hingegen den Ring des Nibelungen als Treuepfand.

Am Hofe der Gibichungen hat unterdessen Hagen, der Sohn von Alberich und Grimhild das königliche Geschwisterpaar Gunther und Gutrune darauf hingewiesen, dass sie ihren Ruhm mehren könnten, wenn sie angemessene Ehen schlössen. Gunther soll nach Hagens Plan um Brünnhilde freien, Gutrune sich mit Siegfried vermählen. Als Siegfried auf seiner Fahrt den Rhein aufwärts an den Gibichungenhof kommt, sorgt Hagen mit Hilfe eines Vergessen bewirkenden Zaubertranks dafür, dass Siegfried die Erinnerung an seine bisherigen Taten und vor allem an Brünnhilde verliert. Durch dieses Vergessen ist Siegfried frei, sich in Gutrune zu verlieben. Um diese zu gewinnen, schließt er mit Gunther Blutsbrüderschaft und verspricht, ihm bei seiner Werbung um Brünnhilde zu helfen.

Unterdessen besucht Waltraute, eine der Walküren, getrieben von großer Sorge ihre Schwester Brünnhilde auf dem Walkürenfelsen und versucht, sie zur Herausgabe des Ringes zu bewegen. Sie berichtet von Walhall: Wotan hat alle Götter und Helden um sich versammelt und wartet in tiefster Lethargie auf das Ende. Waltraute beschwört Brünnhilde, damit sie den Ring den Rheintöchtern zurückgibt und damit den Fluch beendet. Doch Brünnhilde sieht in dem Ring nur Siegfrieds Liebespfand; das Schicksal der Götter.

Durch den Tarnhelm hat Siegfried Gunthers Gestalt angenommen. Siegfried gelingt, was ihm schon einmal gelang. So erobert er Brünnhilde für Gunther. Als sie ihm den Ring als Zeichen, dass sie schon verlobt ist, zeigt, entreißt er ihn ihr nach kurzem Kampf und steckt ihn sich an den Finger.

In der Morgendämmerung ruft Hagen die Männer der Gibichungen zusammen und fordert sie auf, Vorbereitungen zur Hochzeit zu. Zuerst kehrt Siegfried zurück, während Gunther mit seiner Braut Brünnhilde zu Schiff folgt. Nach ihrer Ankunft werden die beiden Paare einander vorgestellt: Brünnhilde und Gunther, sowie Gutrune und Siegfried. Brünnhilde erkennt entsetzt den Treuebruch ihres Gatten Siegfried, bevor er sie zum ersten Mal verlassen hat. Brünnhilde klagt Gunther und Siegfried des Betrugs an und bezichtigt Siegfried. Verwunderlich und peinlich ist allen jedoch, dass Siegfried den Ring an seiner Hand trägt – den doch letzte Nacht ihr abgenommen hat. Gunther glaubt jedoch, von Siegfried verraten worden zu sein. Zusammen mit der rasenden Brünnhilde und unter Anstiftung Hagens schmieden sie ein Komplott: Siegfried soll auf der Jagd ermordet werden.

In einem Waldtal gerät Siegfried ans Ufer des Rheins und trifft auf die drei Rheintöchter, die ihn vor dem Fluch des Rings warnen und diesen zurückfordern. Siegfried lehnt furchtlos ab. Die Jagdgesellschaft mit Gunther und Hagen findet Siegfried. Hagen fordert Siegfried auf, „Mären“ aus seinen jungen Tagen zu erzählen. Siegfried geht darauf ein und nimmt einen Becher von Hagen. Während er beschreibt, wie er sich beim ersten Mal Brünnhilde genähert hat, trifft ihn Hagens Speer in den Rücken.

Die Leiche Siegfrieds wird an den Gibichungenhof zurückgebracht. Dort entbrennt ein Streit um den Ring. Hagen will ihn als gerechte Beute an sich nehmen, Gunther beansprucht ihn als Gutrunes Erbe und wird deswegen von Hagen sofort getötet.

An dieser Stelle tritt Brünnhilde auf, nimmt den Ring an sich. Brünhilde hat einen starken Scheiterhaufen errichten lassen, in dessen Feuer die Leiche Siegfrieds verbrennen soll und aus dessen Asche die Rheintöchter sich ihr Gold holen sollen. Als die Flammen auflodern, stürzt sie sich selbst mit ihrem Pferd Grane hinein. Hagen wird bei dem Versuch, den Ring vor den Fluten des Rheins zu retten, von den Rheintöchtern ins Wasser gezogen. Die Flammen greifen auf das am Himmel erscheinende Walhall über. Ergriffen staunende Menschen sehen dem Untergang der Götter zu.

 

Richard Wagner - Lohengrin

Daten und Fakten:

Vollständiger Name: Tristan und Lohengrin
Ort und Zeit: 1850, Weimar
Originalsprache: Deutsch
Komponist: Richard Wagner
Uraufführung: 28. August 1850, Weimar, Großherzogliches Hoftheater
Librettist: Richard Wagner
Spieldauer: ca. 4 Stunden (2 Akte)

Handlung

Vorspiel und Erster Aufzug

Zu Beginn erzählt Heinrich der Vogler (deutscher König) dass ein Streit um die Erbfolge im Herrscherhaus entbrannt ist.

Friedrich wird vor Gericht gerufen, sagt aus, Gottfried sei auf einem Spaziergang mit seiner Schwester im Wald verschwunden. Er klagt sie daher des Brudermordes an, obwohl sie ihm eigentlich als Braut versprochen war. Elsa aber bestreitet die Tat und es steht Aussage gegen Aussage. König Heinrich ordnet einen Gerichtskampf als Gottesurteil an.

Als kein Kämpfer für Elsa erscheint, betet sie und ein Boot erscheint, das von einem Schwan gezogen wird. Darauf steht ein fremder Ritter. Er hilft ihr aber nur unter der Bedingung, dass sie ihn niemals nach seiner Herkunft fragt. 

Der  Ritter verkündet, dass Elsa von Brabant schuldlos sei. Es kommt zum Zweikampf, in dem der Unbekannte den Grafen von Telramund besiegt. Der Fremde hält um Elsas Hand an.

Zweiter Aufzug

Vor dem Palast beklagt Friedrich Graf von Telramund den Verlust seiner Ehre und bezichtigt seine Gattin, ihn zur Falschaussage gegen Elsa verführt zu haben. Ortrud und Friedrich beschließen, Elsa zu verleiten, ihrem Helden die verbotene Frage zu stellen.

Telramund klagt den Fremden des Zaubers an. Er redet auf Elsa ein, die verbotene Frage zu stellen, doch Elsa ringt sich zu einem erneuten Vertrauensbeweis gegenüber ihrem Helden durch. Der Hochzeitszug zieht mit dem Fremden und der verunsicherten Elsa ins Münster ein.

Dritter Aufzug

Als das Paar in das Brautgemach einzieht, kommt es zum vertraulichen Gespräch und sie fragt den Ritter nach seinem Namen. In diesem Moment dringt Telramund in das Gemach ein. Es kommt zu einem Kampf, in dessen Verlauf Telramund vom Fremden erschlagen wird.

Der Ritter muss seine Herkunft nun bekannt geben: Er heißt Lohengrinn und kommt vom Gralspalast Montsalvat. Lohengrinn muss wegen dem Verrat seiner Herkunft mi seinem Schwan wieder verschwinden. Elsa stirbt an psychischer Erschöpfung.