Karneval der Tiere

 

Camille Saint-Saens (1835-1921)    Komponiert: 1886, Uraufführung: 1922 in Paris

 

Titel

Instrument(e) solo

Beschreibung der Musik

1. Marsch des Löwen

 

 

 

2. Hühner und Hähne

 

 

 

3. Wilde Esel

 

 

 

4. Schildkröten

 

 

 

5. Elefant

 

 

 

6. Kängurus

 

 

 

7. Aquarium

 

 

 

8. Persönlichkeiten mit

    langen Ohren (Esel)

 

 

9. Kuckuck

 

 

 

10. Das Vogelhaus

 

 

 

11. Die Pianisten

 

 

 

12. Die Fossilien

 

 

 

13. Der Schwan

 

 

 

14. Finale

 

 

 

Der Karneval der Tiere ist ein Spätwerk von Camille Saint-Saëns aus dem Jahr 1886, das im Freundeskreis uraufgeführt wurde.

Das Werk für Orchester und zwei Klaviere mochte er aber dann doch nicht veröffentlichen, fürchtete er doch um seinen Ruf. Denn abgesehen davon, dass er in den Stücken allerlei Tierrufe durch die Instrumente imitierte, hatte er zudem zwei seiner Berufskollegen veralbert. Die waren zwar zu dem Zeitpunkt schon tot und hätten es ihm nicht verübeln können, gleichwohl mochte Saint-Saëns niemanden und demnach auch deren Bewunderer nicht verärgern. So erschien das Werk posthum und wurde erst 1922 uraufgeführt.

 

Viele Instrumente werden aufgeboten, um zum Beispiel Löwen schreiten, oder Elefanten trompeten, Kolibris flattern, wilde Esel trampeln und schreien und den Kuckuck rufen zu lassen. Außerdem treten geheimnisvolle "Persönlichkeiten mit langen Ohren" auf. Auch das Geschehen in einem Aquarium ist in Töne zu fassen. Kurz vor dem Finale zieht der Schwan majestätisch seine Bahn.