KAMMERMUSIK

 

Name von „camera“ ... kleinerer Raum bei Hofe. Im Gegensatz zu Festlichkeiten in großen Sälen (Konzerte), finden hier Musikaufführungen in kleinem Rahmen statt, mit wenigen Musikern. Die Fürsten spielten meist selbst mit. (z.B. Fürst Esterhazy in Eisenstadt ).

Merkmale: zarter, intimer Klang, bis zu maximal 10 Musiker

Instrumente:

Streicher , Quer- und Blockflöten , Cembalo: Saiten angezupft , leise

Clavichord: Saiten mit Metalltangenten angeschlagen , Clavis  = Taste , Chorda  = Saite . Leise

Hammerklavier: ab l9.Jh Pianoforte erstmals Möglichkeit Lautstärke zu variieren.

Holzblasinstrumente

Formen:

SONATE:

Stück für ein Soloinstrument (bzw.Soloinstr. mit Begleitung).Hat 4 Sätze. Höhepunkte in Klassik mit Haydn, Mozart , Beethoven.

Im Barock . . . Triosonate: Ein bis zwei Soloinstrumente plus basso continuo ( Cembalo und Baßinstrumement).

 

STREICHQUARTETT:

Sonate für 4 Streicher mit folgender Besetzung:

 

Wurde von Joseph HAYDN „erfunden“

 

DIVERTIMENTO: in Klassik sehr häufig. mehrsätziges Stück für Kammerorchester .

 

SERENADE: meist viersätziges Stück für Kammerorchester, zählt wie das DIVERTIMENTO zur klassischen Unterhaltungsmusik .

 

HB. Mozart Serenade in G-Dur, , Eine kleine Nachtmusik"