Heavy Metal                                                       
Dieser Beitrag wurde von David Hondl gestaltet, Schüler der 8i des BRG Akademiestrasse 19, Salzburg, Schuljahr 2010/2011

 

Entstehung und Entwicklung des Metals:

 

Die Musikrichtung Metal entstand in den 1970ern und 80ern und entwickelte sich aus Genres wie Hard Rock und Blues Rock, generell aber aus gitarrenbetonter Musik. Obwohl bereits Bands wie „Deep Purple“ und „Led Zeppelin“ in Richtung „Metal“ Musik machten, gelten als Begründer „Black Sabbath“ aus England. Bedingt durch einen Arbeitsunfall, entdeckte ihr Gitarrist, Tony Iommi, zufällig den Effekt von künstlichen Fingerkuppen beim Gitarre spielen. Das neu begründete Genre trug den Namen „Heavy Metal“, was auf die härtere Gangart der Musik schließen lässt. Es war insgesamt Riff betonter und die Texte drehten sich um eher düstere Themen.

 

Die Entwicklung der verschiedenen Subgenres:

Heavy Metal:

Wo der Heavy Metal seinen Ursprung findet ist oben bereits kurz erklärt. Es ist sozusagen die Urart des Metals. Fälschlicherweise wird teilweise aber auch alles, was Metal ist als „Heavy Metal“ bezeichnet. Die einzelnen Subgenres entwickelten sich aber teilweise in extrem verschiedene Richtungen, dadurch ist eine einheitliche Bezeichnung als „Heavy Metal“ mittlerweile vollkommen falsch.

Zu diesem Genre kommt später die „New Wave of British Heavy Metal“ hinzu, die in Tradition mit den Anfängen stehen, allerdings auch Punk-Elemente beinhalten.

Bekannte Bands: Black Sabbath, Iron Maiden, Dio.

 

(Melodic) Death Metal:

Der Death Metal entwickelte sich in den 80ern aus dem Thrash Metal und war noch aggressiver. Die Thematik war auch hier wieder meist sehr düster. Der Klang der Gitarren ist rau, der Gesang besteht meist aus sogenannten Growls, was das Verstehen der Text schwierig macht. Die Geschwindigkeit der Musik ist meist schnell.

Bands: Cannibal Corpse, Death, Vader

Der Death Metal hat zwar viele verschiedene Untergenres, allerdings ist eins dabei besonders wichtig, nämlich der Melodic Death Metal. Es handelt sich hierbei, wie der Name so schön sagt, um eine melodischere Version, die auch auf ausgefeiltere Soli, mehrstimmige Passagen und Klargesang setzt. Sie entstand erst relativ spät und wurde erst in eher späteren 90ern erfolgreich.

Bands: Insomnium, At the Gates, In Flames, Deadlock

 

Thrash Metal:

Entstand Anfang der 80er Jahre und sollte nicht ohne „h“ nach dem „T“ geschrieben werden, was jedoch zum Unmut vieler Fans trotzdem oft passiert.

Thrash und später Neo-Thrash noch mehr, bauen in den technischen präzisen Heavy Metal die Energie und Brutalität des Hardcores ein, der sich aus dem Punkrock entwickelte.

Er entwickelte sich sowohl in Amerika, als auch in Deutschland, wo er rauer klang.

Bands: Metallica (die älteren Alben), Sodom, Slayer

 

Black Metal:

Sie ist eine der extremsten Metalrichtungen und entstand ebenfalls in den 1980ern.

Sowohl die Elemente der Musik (hohes Tempo, Blastbeats), als auch die Texte (oft satanistisch) und Aussagen (teilweise nationalistisch und rassistisch) von Bands sind oft sehr extrem und letztere auch kritisiert. Am meisten Aufsehen erregten diese Ansichten bei Brandstiftungen in Kirchen und auch Morden.

Es gibt sogar eine eigene Unterart des Black Metals, die NSBM heißt und nationalsozialistisch ist.

Bands: Belphegor, Satyricon, Gorgoroth

Power Metal:

Der Power Metal entstand Anfang bis Mitte der 80er und zeichnet sich vor allem durch die hohe Geschwindigkeit und die hohe Gesangsstimme aus. Außerdem gehen die Themen oft in Richtung Fantasy und epische Schlachten. Die Richtung entstand parallel in Europa und Amerika.

Bands: Blind Guardian, DragonForce, Helloween

 

Das hier sind nur die Hauptgruppen des Metals. Insgesamt teilen sich diese oft noch viel öfter in Subsubgenres usw. auf.

Wichtige, nicht ausführlich ausgeführte Genres sind Doom Metal, Alternative Metal, Glam Metal und sämtliche Core-Unterarten, die eine noch stärkere Vermischung von Metal und Hardcore sind.

 

Rückwärtsbotschaften

Dieser Beitrag wurde von Francesca Christ & Viktoria Ronacher gestaltet, beide sind Schülerinnen der 4Q des BRG Akademiestrasse 19, Salzburg, Schuljahr 2010/2011.

 

Rückwärtsbotschaften sind versteckte Nachrichten in Liedern, welche man erst hört, wenn man das Lied rückwärts abspielt.  Es gibt Rückwärtsbotschaften, bei denen man sofort versteht, was gesagt bzw. gesungen wird und solche, bei denen man es nur sehr schwer versteht. Die verständlichen Nachrichten sind meistens bewusst eingebaut.

Die englischen Begriffe für Rückwärtsbotschaften sind backmasking, backward messages oder backward masking.

 

Inhalte:

Häufig werden Satansbotschaften, Drogen oder Aufforderungen zur Gewalt in die Rückwärtsbotschaften hineininterpretiert. Viele religiöse Eltern waren deswegen um ihre Kinder besorgt.

Der Höhepunkt war 1985 erreicht,  als zwei Fans der Gruppe Judas Priest  -James Vance und Raymond Belknap-  planten gemeinsam mit einem Gewehr Selbstmord zu begehen. Der eine war sofort tot,  der andere überlebte schwer  entstellt.

Die Band Judas Priest wurde wegen angeblicher unterschwelliger Botschaften mit der Aufforderung zum Selbstmord in dem Lied „Better by you, better than me“ („do it“) angeklagt und vom Gericht  freigesprochen.

Die bekannteste versteckte Botschaft ist im Song „Stairway To Heaven“ von Led Zeppelin, darin wird angeblich folgendes gesungen:

“Oh here's to my sweet Satan. The one whose little path would make me sad, whose power is satan. He'll give those with him 666, there was a little toolshed where he made us suffer, sad Satan.”

Am häufigsten werden solche Nachrichten in Rocksongs gehört, aber auch im Lied „Baby One More Time“  von Britney Spears wurde der Satz „Sleep with me, I’m not too young“ gefunden.

Auch die Beatles versteckten in einigen Songs Nachrichten:  Im Lied „I’m So Tired“ heißt es: „Paul is dead man. Miss him, miss him, miss him. Oder in „Revolution 9” wird immer wieder „Turn me on, dead man“  gesungen.

Pink Floyd versteckten bewusst eine Botschaft in ihrem Song „Empty Spaces“, nämlich:     

„Congratulations. You have just discovered the secret message. Please send your answer to old pink, care of the funny farm, Chalfont (Caroline, Roger is on the phone).”

Beispiele anhören: hier